2025 war klimapolitisch ein widersprüchliches Jahr: Während Emissionen weiter steigen und politische Rückschritte drohen, haben sich erneuerbare Energien weltweit endgültig als die wirtschaftlich überlegene Lösung etabliert. Genau in diesem Spannungsfeld hat die Energy Watch Group zentrale Impulse gesetzt. 

Zu den Schwerpunkten unserer Arbeit 2025 zählen: 

  • 1,5 °C dauerhaft überschritten:
    Als erste Organisation haben wir auf Basis konservativer IPCC-Kriterien aufgezeigt, dass die 1,5-Grad-Grenze bereits dauerhaft überschritten ist – und dass bei einem „Weiter so“ 2,0 °C schon ab 2032 erreicht werden. Daraus leiten sich klare politische Konsequenzen ab: Das CO₂-Restbudget ist faktisch aufgebraucht, neue fossile Investitionen sind weder verantwortbar noch wirtschaftlich. 
  • Rentable Roadmaps zur Klimaneutralität:
    Unsere nationale Roadmap für Deutschland zeigt, dass ein Umstieg auf 100 % erneuerbare Energien bereits heute wirtschaftlich rentabel, sozial ausgewogen und haushaltsneutral möglich ist – mit einer Entlastung von rund 100 Mrd. € pro Jahr für Bürger*innen und Unternehmen.
    Ergänzend haben wir erstmals kommunale Roadmaps entwickelt, die zeigen, wie Städte und Stadtwerke die Transformation konkret und profitabel umsetzen können. 
  • Neue Antworten auf die Klimarealität:
    Angesichts unvermeidbarer weiterer Erwärmung haben wir CO₂-Entnahme als dritte Säule des Klimaschutzes klar adressiert und mit dem Konzept des Ocean Farming einen international diskutierten Lösungsansatz eingebracht. 
  • Politische und internationale Wirkung:
    Unsere Analysen und Positionen wurden 2025 in Medien, politischen Gremien und internationalen Fachforen aufgegriffen – von Deutschland über Litauen bis nach China und zur IRENA. 

Diese Arbeit lebt vom Austausch mit ExpertInnenPartnerorganisationen und politischen AkteurInnen. Viele der erreichten Impulse wären ohne dieses Netzwerk nicht möglich gewesen. 

Einen umfassenden Überblick über unsere Analysen, Aktivitäten und Wirkung finden Sie in unserem Jahresbericht 2025. 

 

Ausblick 2026:
Angesichts zunehmender Versuche, den Ausbau erneuerbarer Energien politisch zu bremsen, werden wir uns noch stärker mit klaren wirtschaftlichen Argumenten, faktenbasierter Aufklärung und konkreten Umsetzungsstrategien einbringen – national wie international. Ziel bleibt, EntscheidungsträgerInnen zu befähigen, die Transformation nicht zu verzögern, sondern wirksam umzusetzen. 

Dafür zählen wir auf Ihre Unterstützung und freuen uns auch in 2026 über Ihre Spende. 

Das Team der Energy Watch Group wünscht Ihnen und Ihren Liebsten besinnliche Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2026! 

Die Energiezukunft der Ukraine: Dezentrale erneuerbare Energien als einziger sicherer Weg nach vorn

Berlin/Kiew, September 2025 – Die Energy Watch Group (EWG) hat gemeinsam mit der International Energy Transition (IET) eine Stellungnahme zum aktuellen ukrainischen Gesetzgebungsverfahren im Bereich erneuerbare Energien eingereicht. Darin empfehlen die Organisationen eindringlich einen Paradigmenwechsel: weg von zentralisierten fossilen und nuklearen Strukturen hin zu Millionen dezentraler erneuerbarer Energieanlagen.

Zentrale Infrastruktur unter Beschuss

Die gezielte Zerstörung der ukrainischen Energieinfrastruktur durch Russland hat die Verwundbarkeit zentralisierter Energiesysteme offengelegt. Zwischen 2022 und 2024 wurden mehr als die Hälfte der Stromerzeugungskapazität und über 80 % der Wärmeversorgung zerstört. Der Wiederaufbau großskaliger Kraftwerke würde viele Jahre dauern und bliebe auch künftig unsicher.

Dezentrale Erneuerbare als Lösung

Der einzige nachhaltige Weg liegt im dezentralen Ausbau erneuerbarer Energien – getragen von Millionen kleinerer Anlagen im ganzen Land.

  • Solarenergie und örtliche Windkraft müssen das Rückgrat des neuen Energiesystems bilden.

  • In den Wintermonaten kann Bioenergie, reichlich vorhanden in der großen ukrainischen Landwirtschaft, eine stabile Wärme- und Stromversorgung über Kraft-Wärme-Kopplung sichern.

  • Ein schneller Umstieg von Diesel auf Pflanzenöle ist entscheidend, um fossile Brennstoffe in Landwirtschaft, Maschinen und dezentralen Generatoren zu ersetzen.

Energiesharing für Sicherheit und Wachstum

Damit Investitionen in die lokale Versorgung zukunftssicher sind, betonen EWG und IET die Bedeutung von Energiesharing – also kollektiver Eigenversorgung, bei der Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erneuerbaren Strom miteinander teilen. Die EU-Richtlinien schaffen hierfür bereits einen klaren Rechtsrahmen. Die laufenden Gesetzesnovellen in der Ukraine sind eine Chance, diese Bestimmungen umzusetzen, die sowohl die Resilienz erhöhen als auch die EU-Annäherung vorantreiben.

Politikempfehlungen an die ukrainische Regierung

Die gemeinsame Stellungnahme empfiehlt unter anderem:

  • Recht auf Eigenversorgung und Energiesharing für alle Verbrauchergruppen,

  • Abbau unnötiger Genehmigungs- und Lizenzhürden,

  • Faire Vergütung für überschüssigen Strom im Netz,

  • Ermöglichung der Integration von Speicher- und Bioenergielösungen.

Damit entspricht die Reform vollständig den EU-Richtlinien (RED II, Strommarktrichtlinie, Reform 2024) und den Zielen der ukrainischen Gesetzesänderungen.

Breite Unterstützung für die Initiative

Die Eingabe von EWG und IET wird bereits von einer wachsenden Zahl ukrainischer Verbände unterstützt – ein starkes Signal für die Dringlichkeit, die Energiewende auch im Krieg deutlich zu beschleunigen.

Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group, betont:

„Zentralisierte Energiesysteme haben sich im Krieg als hochgradig verletzlich erwiesen. Die Ukraine hat jetzt die historische Chance, ihr Energiesystem auf dezentraler, erneuerbarer Basis neu aufzubauen – und so echte Energiesicherheit, wirtschaftliches Wachstum und EU-Integration zu erreichen.“

Zum Statement auf Englisch und Ukrainisch.

Großalgen gegen die Klimakrise: Ocean-Farming als Schlüssel zur massiven CO₂-Entnahme / neues Policy-Paper der Energy Watch Group 

Berlin, 9. Juli 2025 – Ocean-Farming mit Großalgen kann einen zentralen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise und zur Abkühlung der Atmosphäre leisten – das zeigt ein neues Policy-Paper, das eine naturbasierte Lösung mit großem Potenzial vorstellt. Erstmals wird ein konkretes globales Ziel für die aktive CO₂-Entnahme vorgeschlagen: 450 Gigatonnen in 40 Jahren, um die CO₂-Konzentration wieder unter die planetaren Grenzen zu senken. Großalgen wachsen extrem schnell, binden CO₂ sehr wirksam, stärken marine Ökosysteme und liefern nachhaltige Rohstoffe. Veröffentlicht wurde das Policy Paper von der Energy Watch Group am 8. Juli 2025 beim Parlamentarischen Abend der Deutschen Meeresstiftung mit 300 Teilnehmenden.

Zu den Kernaussagen des Policy Paper: Die Erde ist bereits überhitzt und wird voraussichtlich in den 2030er-Jahren das 2-Grad-Limit überschreiten und weitere Kipppunkte auslösen. Selbst bei sofortiger Klimaneutralität bliebe zu viel CO₂ in der Atmosphäre, um die Erderwärmung zu stoppen. Für ein stabiles Klimagleichgewicht muss die CO₂-Konzentration von heute 425 ppm unter 350 ppm sinken.  Dieser schon 1990 erreichte Wert führte zu einer globalen Erwärmung von 1,0°C, aber liegt noch innerhalb der planetaren Grenzen mit nur begrenzten Schäden.

Um diese 350 ppm wieder zu erreichen, ist eine Entnahme von mindestens 450 Gigatonnen Kohlenstoff (1.700 Gt CO₂) zur Abkühlung erforderlich. Dies soll als gemeinsames Ziel der Staatengemeinschaft gesetzt werden, so wie im Pariser Vertrag die Einhaltung von 1,5°C vereinbart wurde. CO2-Entnahme in diesem Sinne zielt weder auf Null-Emissionen oder “negative Emissionen”, sondern auf die Entnahme bereits emittierter Klimagase.

Bisherige Verfahren reichen nicht aus, um eine Entnahme in dieser Größenordnung zuverlässig zu erreichen. Ocean-Farming mit frei treibenden Großalgen eröffnet als naturbasierte Lösung in den ungenutzten subtropischen Wirbeln neue Perspektiven und marine Lebensräume – technisch, wirtschaftlich und ökologisch. Die erzeugte Biomasse kann fossile Rohstoffe in Industrie, Energie und Ernährung ersetzen. Damit entsteht eine nachhaltige Meereswirtschaft – mit Chancen gerade für Länder des Globalen Südens.

Heinrich Strößenreuther, Lead-Autor und Klimaexperte: “Klimaschutz bedeutet heute weit mehr als nur Null-Emissionen – Klimaschutz muss inzwischen gleichrangig auch Klimaanpassung und CO₂-Entnahme umfassen.”

Hans-Josef Fell, Ex-MdB und EEG-Mitautor, Präsident der Energy Watch Group und Vordenker der globaler Energie- und Klimapolitik: “Die Dimension der Aufgabe verlangt visionäre Führung und eine wirkungsvolle Politik – CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre muss neben Emissionsfreiheit ins Zentrum der Klimapolitik. Wir brauchen jetzt ein verbindliches Entnahmeziel und konkrete Schritte zur großskaligen Erprobung von Ocean-Farming.“

Franziska Pausch, Meeresbiologin und Wissenschaftskommunikatorin mit Fokus auf Klima und Ozeane: “Ocean Farming mit Großalgen im Sinne von Ocean Carbon Systems hat als naturbasierte Methode großes Potential, nicht nur für die CO2-Entnahme, sondern auch für viele andere Bereiche der nachhaltigen Ökonomie der Zukunft.”

Frank Schweikert, Meeresbiologe, Journalist und Gründer der Deutschen Meeresstiftung: „Die Ozeane geraten unter Hitzestress – mit drastischen Folgen für Nahrungsketten, Korallenriffe und Fischerei. Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir neben den marinen Arten eine zentrale Lebensgrundlage. Ocean Farming ist eine Schlüsselaufgabe für die Zukunft der Zivilisation.“

Prof. emer. Victor Smetacek, Experte für Meeresbiologie und marine CO2-Entnahme: “Wer den Mars besiedeln will, gilt als visionär, wer CO₂ entnehmen will, als Phantast – das sollten wir ändern.”

Kontakt: 

Pressearbeit durch die Agentur für clevere Städte, Heinrich Strößenreuther, 0160-97442395, presse@clevere-staedte.de

Energy Watch Group, Hans-Josef Fell, fell@hans-josef-fell.de

Frank Schweikert, Deutsche Meeresstiftung, frank.schweikert@meeresstiftung.de

 

Policy Paper zum Download (DE | ENG).

Pressemitteilung zum Download.

Präsentation zum Download.

Video-Mitschnitt der Pressekonferenz.

Die 1,5 °C-Marke ist dauerhaft überschritten – Fossile Investitionen jetzt beenden!

Liebe Leser*innen,

unsere neue Studie zeigt alarmierend deutlich: Die globale Erwärmung liegt seit 2024 dauerhaft über 1,5 °C. Damit ist das „Restbudget“ an Treibhausgasemissionen zur Einhaltung dieses Ziels faktisch null. Ein „Weiter so“ führt voraussichtlich bis 2032 zu einer dauerhaften Erwärmung von 2,0 °C – mit gravierenden Folgen für Mensch und Wirtschaft.

Diese zentralen Erkenntnisse haben heute bereits nationale Aufmerksamkeit erlangt: Der Tagesspiegel Background berichtet ausführlich über unsere Studie und deren politische Relevanz.

Kernaussagen der Studie

  • Klimaneutralität weltweit bis spätestens 2038 notwendig, um die Erwärmung auf 2,0–2,5 °C zu begrenzen.
  • Für Deutschland bedeutet das: Sofortiger Stopp aller fossilen Investitionen – vom Bau neuer Gas- und Kohlekraftwerke über Verbrennerfahrzeuge bis zu fossilen Heizsystemen.
  • Dies Umsteuern lohnt sich: es erzeugt einen Konjunkturschub von jährlich 100 Mrd. € und stärkt die deutsche Industrie im internationalen Wettbewerb.
  • Nicht zu handeln, kostet deutlich mehr: 0,5 °C zusätzliche Erwärmung reduzieren das globale Bruttosozialprodukt um 11 %. Für Deutschland entspricht das einem Wohlstandsverlust von 420 Mrd. € jährlich bzw. 11.000 € pro Haushalt.
  • Die Technologien zur Transformation sind verfügbar: Windkraft, Photovoltaik, grüner Wasserstoff, Biogas, Wärmepumpen und E-Fahrzeuge sind wirtschaftlich konkurrenzfähig und einsatzbereit.

Unsere Botschaft an die Politik

  • Kommunizieren Sie offen: Die 1,5 °C-Grenze ist überschritten, 2,0 °C drohen in naher Zukunft.
  • Beenden Sie fossile Investitionen sofort und ersetzen Sie sie konsequent durch erneuerbare Technologien.
  • Planen Sie aktiv CO-Entnahmen in großem Maßstab, um zumindest in den folgenden Jahrzehnten die Temperatur auch wieder zu senken.

Die vollständige Studie kann hier eingesehen werden.
Den Artikel im Tagesspiegel Background finden Sie hier.

Mit dieser Analyse legen wir eine faktenbasierte, aber entschlossene Handlungs­grundlage vor. Es ist an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen.

Herzliche Grüße,
Das Team der Energy Watch Group

Photocredit: PublicDomainPictures auf pixabay

1,5 Grad sind überschritten – und 2,0 Grad in Sicht

In 2023 war die globale Erwärmung knapp 1,5 oC. In 2024 hat sie 1,6 oC erreicht, obwohl es kein „El Niño“-Jahr war. Zudem sind die weltweiten CO2-Emis­sionen in 2024 nicht zurückgegangen, sondern weiter gestiegen. Damit ist die Ambition des Pariser Klimavertrags nicht umgesetzt worden, die Klima­erwär­mung auf 1,5 oC zu begrenzen. Und um unter 2,0 oC globaler Erwärmung zu bleiben, ist es „5 vor 12“.

Turbo auf 100% Erneuerbare – Maßnahmen und Machbarkeit

Um unter 2,0 oC zu bleiben, ist jetzt der Turbo auf 100% Erneuerbare mit den unten beschriebenen Maßnahmen erforderlich. Das mag im aktuellen politischen Umfeld unre­alistisch klingen. Aber die kursiv ergänzten Beispiele zeigen: es ist in Reichweite:

  • Vollständiger Investitions-Stopp in neue Erzeugung (fördern), Ver­te­ilung (Pipe­lines) und Nutzung (Motoren, Heizungen) fossiler Energien. Weltweit wurden 2024 gut 2 Billionen USD in Erneuerbare investiert und nur etwa 1 Billion USD in fossile Energien. Den Anteil Erneuerbarer an Energieinvestitionen von aktuell 2/3 auf 3/3 zu erhöhen, ist ein überschaubarer Schritt.
  • Die Investition in erneuerbare Energien noch rentabler und leichter machen sowie entschlossen skalieren. Seit 2000 sind die CO2-Emissionen in der EU um 30% und USA um 20% Wenn wir die glo­bale Zubaurate 2022 auf 2023 von Wind- und PV-Kapazität um nur 50% steigern, wird in 12 Jahren so viel erneuerbare Primär­energie erzeugt, wie nach Umstellung auf Elektroautos und Wärmepumpen in etwa 12 Jahren benötigt wird.

 

Der dazu notwendige politische Wille und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz setzen voraus, dass die Transformation:

  • wirtschaftlich und einfach für viele ist. Das mobilisiert breite Akzeptanz sowie erheb­liches privates Kapital für die Transformation. Dass untere Einkommen nicht zusät­zlich belastet werden, sichern Zuschüsse und Ausgleichszahlungen zusätzlich ab. Die neue „Roadmap CO2-neutrales Deutschland“ der EWG zeigt, dass auch für das im glo­balen Vergleich wenig sonnigen und nicht besonders windreichen Deutschland bis 2035 100% Erneuerbare erreichbar ist: für Bürger und Wirtschaft ren­ta­bel, sozial ausgewogen sowie haushaltsneutral. Zudem steigt das BIP um 100 Mrd. € pro Jahr oder 2,5%. Wir sind überzeugt, dass sich ähnlich wirt­schaft­lich attraktive und fak­ten­ba­sierte Pfade für die meisten G20-Länder erarbeiten und umsetzen lassen.
  • mit Geboten zum Energie- und Aggregatwechsel abgesichert ist. Das Verbrenner-Aus 2035 ist in der EU und Großbritannien Beschlusslage. In Deutschland sind fossile Heizungen ab einem Mindestalter auszutauschen.   
  • In Zusammenarbeit mit China gestaltet wird, das zugleich der mit Abstand größ­te Emi­ttent und führend bei Know-How und Produktionskapazitäten in vielen Clean Tech Branchen ist. Genauso erforderlich ist Wahrung und entschiedener Ausbau der Clean Tech industriellen Basis in den übrigen G20. IRA in den USA und die neuesten Festlegungen der EU zu Clean Tech Vergaben, zeigen Pfade zum Aufbau der eigenen industriellen Clean Tech Basis auf. Die in den 90er Jahren vereinbarte atomare Abrüstung zeigt, dass auch globale Rivalen im gemeinsamen Interesse zusammenarbeiten können.

Auch wenn 2,0 oC nicht eingehalten werden: jede dennoch nicht emittierte Tonne CO2, und jede vermiedene 0,1 oC Erderwärmung senken mensch­­li­ches Leid und wirt­schaft­liche Belas­tung, stärken gesellschaftlichen Zusam­men­halt und nationale Sicherheit.

Die Energy Watch Group wird 2025 zur Verbreitung und Ausgestaltung dieser Agenda auf nationaler und internationaler Ebene beitragen.

 

Wie kann die Klimabewegung hierzu beitragen?

Der langsame Fortschritt bei den Klimakonferenzen und deren Umsetzung, die sin­ken­de politisch-mediale Priorität von Klimaschutz vs. wirt­schaftlicher Ziele in der EU und Trumps Präsidentschaft haben die Klimabewegung tief verunsichert.

Aufgabe der Klimabewegung ist es nun,

  • auch mit heutigen wirtschaftlichen und anderen Eigeninteressen zu argu­men­tieren, um mehr Bürger, Medien und Entscheider besser zu erreichen und dabei die oft falschen wirtschaftlichen Argumente gegen Klima­schutz wirksam zu entkräften.
  • dabei in den offenen Dialog mit allen relevanten Stakeholder-Gruppen zu gehen – auch und gerade außerhalb der Klimabewegung. Dabei wird es wichtig sein, reale Hemmnisse anzuerkennen und praxistaugliche Lösungen dazu zu erarbeiten.

Die Energy Watch Group wird 2025 die Klimabewegung dabei unterstützen.

 

Absenkung der Erderwärmung um 1,0°C

Um die Erderwärmung von heute 1,6°C um etwa 1°C wieder ab­zu­senken, muss die Konzentration der Klimagase von heute 425 ppm CO2 wieder unter die planetarische von 350 ppm gesenkt werden. Mind. 600 Milliarden Tonnen (Gigatonnen) CO2 müssen daher wieder aus der Atmosphäre entfernt werden.

Die derzeit diskutierten Lösungen sind vor allem:

  • Die technische Lösung, Direct Air Capture and Storage (DACS).
  • Landbasierte biologische Lösungen, z.B. Wiedervernässung von Mooren, Humus­­aufbau auf landwirtschaftlichen Böden, Aufforstung im Inland oder Mangro­ven, Begrünungen arider Räume.
  • Gezielter Anbau und Ernten von Makroalgen.

Die Energy Watch Group wird diese Optionen 2025 vertiefen.

Photocredit: Christel at Pixabay.

„Strommarktdesign der Zukunft“ der Bundesregierung würde erneuerbare Stromerzeugung massiv bremsen und verteuern 

Energy Watch Group veröffentlicht Stellungnahme & Empfehlungen 

Berlin, 08.09.2024 – Die Energy Watch Group (EWG) nimmt Stellung zum “Strommarktdesign der Zukunft“, das die Bundesregierung vorgelegt hat. Die vorgesehene Umstellung und Beendigung der EE-Förderung mitten in der Transformation würde den Strompreis stark erhöhen, den Bundeshaushalt weit mehr als heute belasten und den Ausbau erneuerbarer Energien massiv bremsen. Andere Eckpunkte des vorgelegten “Strommarktdesigns” sind klar zu begrüßen.  

Das Strommarktdesign ist von entscheidender Bedeutung für die zukünftigen Strompreise, die Entlastung des Bundeshaushalts sowie für die Geschwindigkeit, mit der Deutschland eine CO2-freie Energieversorgung erreicht.  

Positive Eckpunkte 

An den Eckpunkten ist sinnvoll:  

  • Eine technologieoffene Beschaffung steuerbarer Kapazitäten (inkl. auf Spitzen­last umgestellter Biogaskraftwerke). 
  • Die Beschaffung steuerbarer Kapazitäten gesondert von der Beschaffung volatiler Stromerzeugung und zu anderen Konditionen. 
  • Zeitlich gespreizte Stromtarife, um durch Verlagerung der Nachfrage günstigen Wind- und PV-Strom möglichst vollständig zu nutzen.  
  • Räumlich gespreizte Netzentgelte, um netzdienliche Standorte für neue Stromer­zeugung anzureizen und so die Kosten für den Netzausbau zu senken.  

Kritische Eckpunkte 

Die Eckpunkte sehen ein Ende der Förderung von und Einspeisevergütung für erneu­er­baren Strom weit vor Erreichen der CO2-freien Stromversorgung vor. Dies wür­­­de Inves­toren in Wind- und PV-Anlagen, grüne Biogas- und Wasserstoff­kraft­­wer­ke, Batte­rie- und andere Speicher erheb-liche Risiken auferlegen und deshalb den Strom­preis in Deutschland stark erhöhen sowie den EE-Ausbau stark bremsen.  

Das anstatt der heutigen Einspeisevergütung vorgesehene Instrument der „Investitions­kos­ten­för­derung“ würde den Bundeshaushalt zudem bei 50% Investitionszuschuss mit ca. 600 Mrd. € belasten und bei 75% Investitionszuschuss mit ca. 900 Mrd. €.  

Eine Umsetzung dieser Eckpunkte würden den Umbau des Strom­sys­tems deshalb in eine teure und politisch lähmende Sackgasse führen.  

Empfehlungen 

Stattdessen sollte die etablierte und wirksame Beschaffung im EEG fortgesetzt wer­den, bis die CO2-freie Stromversorgung erreicht ist, sowie das Strom­markt­­de­sign so angepasst werden:  

  • Bei künftigen Vergaben refinanziert sich die Einspeisevergütung aus dem Strom­preis. Das entlastet den Bundeshaushalt und erfüllt EU-rechtliche Vorgaben. Es belas­tet Stromkunden nicht wie in früheren Jahren, da die Erzeugung von Wind- und PV-Strom mit ca. 6 cent/kWh sehr viel günstiger ge­wor­d­en ist. 
  • Die mit der Einspeisevergütung erzielten günstigen und stabilen Strompreise von 6 cent/kWh für Wind und PV kommen den Stromkunden direkt zugute, anstatt wie heute in der Strombörse zu hochvolatilen Preisen umgewandelt zu werden.  
  • Aufhebung der Mengendeckel bei Vergaben. Das beschleunigt den Weg zur CO2-frei­en Stromversorgung und löst diese Form der Investitionsblockade auf. 

Mit den vorgeschlagenen Anpassungen wird eine 100 % CO2-freie und zuverlässige Stromversor-gung zügig und zu günstigen Konditionen erreicht – zum Vorteil aller Stromkunden und zur Entlastung des Klimas. 

Die vollständige Stellungnahme lesen Sie hier.

Die Pressemitteilung zum Download finden Sie hier.

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Deutschland – Update Kraftwerksstrategie und EWG-Beitrag, fahrlässige Anpassungen am EEG im Diskurs

Im Februar dieses Jahres hat die Bundesregierung ihr „Kraftwerksstrategie“ vorgestellt: der Neubau von 4×2,5 GW Erdgaskraftwerken – erst in der zweiten Hälfte der 2030er Jah­re auf grünen Wasserstoff umzustellen – um volatilen Wind- und PV-Strom nach Bedarf mit variabler Stromerzeugung zur zuverlässigen Stromversorgung zu ergänzen. Andere vari­able Stromquellen oder der Direkteinstieg in Kraftwerke mit grünem Wasserstoff wurden damit ohne weitere Begründung ausgeschlossen.

Dabei sind bereits mit der heutigen Biogasmenge und einfacher Umrüstung von Bestands­­­­anlagen von Grundlast auf Spitzenlast 30(!) GW CO2-freie variable Stromer­zeugung realisierbar – schneller als Erdgaskraftwerke und zu 6 Mrd. € geringeren Lebens­zykluskosten für jedes GW Leistung. Nicht zuletzt bleiben damit 10% der heu­ti­gen deut­schen Stromerzeugung CO2-frei, die sonst in den kommenden Jahren vom Netz geht (als Grundlast ist Strom aus Biogas nicht mehr wirtschaftlich genug).

Gemeinsam mit dem Bundesrat, dem BEE und anderen hat sich die EWG dafür einge­setzt, Biogaskraftwerke auf Spitzenlast umzustellen und als eine Säule in die deutsche Kraftwerksstrategie aufzunehmen. Wir haben dazu

  • Kurzstudie zur Kraftwerksstrategie veröffentlicht
  • den grünen „Kraftwerksgipfel“ am Brandenburger Tor mit den energiepolitischen Spre­cher*innen von SPD, CDU und Die Linke sowie dem Energiereferent der Partei Bündnis 90/Die Grünen veranstaltet.

Der Vorrang der erneuerbaren Energien gilt! Kein fossiles Kraftwerk, das jetzt schon durch Erneuerbare ersetzt werden könnte, ist legitim. Aber es muss auch realisierbar sein.“  Nina Scheer, SPD

„Alleine die Umrüstung der schon vorhandenen Biogaskraftwerke von Grundlast auf Spitzenlast schafft über 10 GW flexible Kapazität und das kosteneffizienter als der von der Bundesregierung beschlossene Aufbau neuer Gaskraftwerke.Thomas Heilmann, CDU

  • Fachgespräche der Branche mit Herrn Habeck und Staatssek­retären mit Analysen und Argumentationen unterstützt.

Während es bis in den Sommer noch ausgeschlossen erschien, dass die Kraftwerks­strategie des BMWK steuerbare Biogas­kraft­wer­ke vorsieht, kam im August dann der Umschwung: Minister Habeck erklärte die Umrüstung der Biogaskraftwerke auf Spitzen­last zum Bestandteil der zukünftigen Strom­er­zeugung!

Dies ist ein wichtiger Zwischenschritt, um genügend steuerbare Erzeugung parallel zum Hochlauf von Wind- und PV-Strom aufzubauen. Spannend ist nun, inwieweit das in Gesetzgebung und Ausschreibungen auch wirksam umgesetzt wird.

 

Ausblick global – Des Kaisers neue Kleider und ermutigende Trends

In 2023 hat die globale Erwärmung die Schwelle von 1,5°C erreicht. 2024 ist dabei, noch wärmer zu werden. Damit erscheint gesichert, dass die globale Erwärmung auch zukünftig mindestens 1,5°C sein und mit weiterer CO2-Emission weiter steigen wird. Diese Zukunft beschreibt UN Generalsekretär António Guterres als “Pfad in die Klimahölle”, wenn nicht sofort und entschieden gehandelt wird.

In anderen Worten:

  • Das verbleibende CO2-Budget der Welt ist null.
  • Die naheliegende Konsequenz ist zumindest im Sinne des Pariser Abkommens ein sofortiger und weltweiter Stopp jeglicher neuer Investitionen in fossile Energie­er­zeugung sowie in fossil betriebene Fahrzeuge, industrielle Prozesse und Heizung.
  • Nationale Klimapläne, die darauf ausgelegt sind, das Pariser Abkommen mit einem schrittweisen Abbau von CO2-Emis­sionen bis 2040, 2045 oder 2050 zu erfüllen, sind hinfällig.

Bisher werden diese offensichtlichen Tatsachen so behandelt wie im Märchen “Des Kaisers neue Kleider”, nämlich so gut wie gar nicht: sie werden in nationalen Klimadis­kur­sen weder adressiert noch in Entscheidungen übersetzt – maßgeblich wegen des befürchteten politischen und wirtschaftlichen „Preises“ eines solchen Eingeständnisses.

Dieser “Preis” würde deutlich sinken, wenn eine Mehrheit der Industrie- und Schwellen­länder zugleich so handeln würde. Wir wünschen den Regierungsvertreter*innen in den kom­menden G7, G20 und COP Gipfeln den Mut, dies gemeinsam zu entscheiden.

Es hat zwar schon multilaterale Schritte in diese Richtung gegeben – aber kein ent­schlos­senes Handeln in der Breite: bei der COP 26 (Großbritannien 2021) haben sich 40 Länder verpflichtet, zu einem „schrittweisen Abbau“ von Kohleeinsatz – aber nicht zu einem Investitionsstopp in Kohle. Zudem haben sich Länder mit hohem Kohleverbrauch wie China und USA dem nicht angeschlossen. Bei derselben COP haben sich 21 Länder inklusive der USA verpflichtet, öffentliche Finanzierung fossiler Vorhaben im Ausland zu stoppen – nicht die Finanzierung fossiler Vorhaben durch Private oder im Inland.

Dagegen sind ermutigende Trends – anders als vor 10 oder auch nur 5 Jahren:

  • Nationale Klimamaßnahmen zeigen Wirkung: Die CO2-Emissionen der EU sind seit 2002 zunehmend gesunken, der USA seit 2007 und bei Chinas CO2-Emis­sionen wird ein Rückgang nach 2024 erwartet – deutlich vor dem offiziellen Ziel 2030. Die wesentliche Heraus­forderung ist nun die Beschleunigung der CO2-Reduktion.
  • Die weltweite Produktionskapazität für PV, Batterien, Elektroautos und andere “clean tech”, um zügig fossile Energien zu wettbewerbsfähigen Kosten zu ersetzen, ist ver­füg­bar. Die wesentliche Herausforderung ist nun, diese ohne die Nachteile einer Marktdominanz Chinas weltweit nutzbar zu machen.

Der Stopp jeder weiteren Investition in fossile Infrastruktur und Anlagen ist hochwirksam, um Emissionen zu senken und ein breites Umdenken einzuleiten. Dies Hand in Hand mit anderen Nationen zu tun, senkt den damit verbunden politischen und wirtschaftlichen Preis erheblich. Diese Bot­schaft sendet die EWG an Entscheider*innen zum Auftakt nach ihrer Sommer-/Winterpause.

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Shanghai, 12. Juni 2024Hans-Josef Fell wurde gestern auf der 17th International Photovoltaic Power Generation and Smart Energy Conference and Exhibition (SNEC PV+) in Shanghai mit dem Global Solar Leaders Award ausgezeichnet, einem der weltweit bedeutendsten Preise im Bereich Solarenergie. Er hat mit seiner politischen Arbeit maßgeblich zum Durchbruch der Photovoltaik beigetragen, zunächst in Deutschland und dann weltweit. 

In seiner Ansprache auf dem Eröffnungspanel der Konferenz betonte Fell, dass China das Potenzial hat, die Welt innerhalb eines Jahrzehnts auf den Weg zu 100% erneuerbaren Energien und damit zu wirksamem Klimaschutz zu führen. Er lobte die Fortschritte und Innovationen, die China in den letzten Jahren im Bereich der erneuerbaren Energien erzielt hat, und hob die zentrale Rolle des Landes in der globalen Energiewende hervor. 

“Das derzeitige exponentielle Wachstum der Solar- und Windenergie, Batterietechnologie, Elektromobilität und weiteren Sektoren könnte bei ungebremster Fortführung China bis 2035 zur Klimaneutralität führen. Chinas offizielles Ziel, bis 2060 klimaneutral zu werden, ist angesichts der dringenden Erfordernisse des Klimaschutzes viel zu spät!” sagte Fell in seiner Rede. 

Hans-Josef Fell ist ein weltweit anerkannter Pionier und Fürsprecher für erneuerbare Energien. Als Mitautor des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Deutschland hat er maßgeblich zur Entwicklung von Photovoltaik, Biogas, Windkraft, Wasserkraft und Geothermie beigetragen und die Grundlage für eine nachhaltige Energiepolitik in über 60 Nationen gelegt. Auch China übernahm die Grundprinzipien des EEG und baute so die Weltmarktführerschaft für Solarenergie auf.  

Der Global Solar Leaders Award wird vom Global Green Energy Industry Council, dem Global Solar Council und anderen jährlich an herausragende Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderem Maße um die Förderung und Entwicklung der Solarenergie verdient gemacht haben. Die Auszeichnung würdigt Fells unermüdliches Engagement und seinen bedeutenden Einfluss auf die globale Energiepolitik. 

Die Pressemitteilung auf Deutsch und auf Englisch finden Sie hier.

Der Grüne Kraftwerksgipfel fand gestern in Berlin am Brandenburger Tor statt. Gegen­stand war die sinnvolle Ausgestaltung der Kraftwerksstrategie der Bundesregierung. Im parteiübergreifenden Dialog standen dabei Fachpolitiker*innen und MdB von SPD, Die Grünen, FDP, CDU/CSU und Die Linke. Eingebunden waren Unter­neh­mer und Experten aus Branchen, die flexible Spitzenlasten abdecken, wie z.B. Bio­energie, Wasserkraft und Stromspeicher. Den Gipfel ausgerichtet haben der Think­­tank „Energy Watch Group“ und der Online-Sender „Leben mit der Energiewende“.

Kernaussagen der Branchen waren:

  1. Flexible einsetzbare Kraftwerke und Speicher sind notwendig, um zusammen mit dem günstigen aber volatilen Solar- und Windstrom den Strombedarf in Deutsch­land zuverlässig zu decken.
  2. Dazu braucht Deutschland keine 10 GW an neuen Erdgaskraftwerken, wie bisher von der Bundesregierung geplant. Es gibt genügend CO2-freie flexible Kapazität, die günstiger und schneller verfügbar ist.
  3. Allein die Umrüstung der heute schon vorhandenen Biogaskraftwerke von Grundlast auf Spitzenlast schafft 27 GW flexible Kapazität. Mit Wasserkraft, Geothermie und Batterien lassen sich relevante, weitere flexible Erzeugungskapazitäten aufbauen.
  4. Dies ist mit den Flexibilitätszuschlägen im EEG technologieoffen und einfach umsetzbar – und kann direkt im Solarpaket II verankert werden.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Die Energy Watch Group hat anlässlich Europas führender Wasserkraft-Veranstaltung eine neue Studie vorgestellt:

„Wasserstrom – der neue Gamechanger für Klimavorsorge, Heimatenergien und Gewässernatur“

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen: Wasserkraft kann alleine in Deutschland zusätzlich 28 TWh sauberen Stroms liefern, was mehr als einer Verdopplung entspricht, und positive Beiträge zur Gewässerökologie, Trinkwasser-Gewinnung und Klimavorsorge leisten. Es ist deshalb Zeit, dass Politik und Verwaltung ihre oft ablehnende Haltung ablegen und die Wasserkraft stärker zum Einsatz bringen.

  • Studie auf Pressekonferenz in Salzburg anlässlich der RENEXPO INTERHYDRO, Europas führender Veranstaltung im Bereich der Wasserkraft und erneuerbaren Energien,
  • 28 TWh Wasserkraft alleine in Deutschland mittelfristig durch Repowering, Modernisierung und Reaktivierung historischer Standorte realisierbar – entsprechend dem Stromverbrauch aller ostdeutschen Haushalte
  • Neubewertung des positiven ökologischen Beitrags der Wasserkraft zur Gewässerökologie, zur Entwicklung von Flora, Fauna und Fischen sowie zur Klimaanpassung angemahnt
  • Studie macht Vorschläge zu Anpassungen des EEGs sowie politischen Support auf EU-, Bund-, Länder- und Gemeindeebene

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Die gesamte Studie finden Sie hier.